Also: Man entsaftet frisches Gemüse, kocht den Saft ein bis er dick wird, rollt die Masse aus und stempelt sie mit kleinen Förmchen. Heraus kommen Blätter in allen Formen und Farben, papierdünn und knusprig zerbrechlich. Mit einem Klecks Joghurt, der natürlich das Aroma des jeweiligen Blattes haben muss, bilden sie den legendären “Blätterwald” von Joachim… [Weiterlesen…]
Garnelen sind keine Scampi, werden aber gerne als solche verkauft. Scampi heißen auf französisch “langoustines” und auf deutsch “Kaisergranat”. Sie sind kleine Hummer und schmecken noch besser als diese. Ihre große Schau sind die Schwänze: Die sind nicht so mickrig wie bei den Garnelen, sondern ein fünfblättriger Fächer, hübsch anzuschauen. Leider neigen die Biester dazu,… [Weiterlesen…]
Da kann man als Kölner mächtig stolz sein: In unmittelbarer Nachbarschaft läuft eine Bühnen-Show von Weltklasse-Format. Tatort ist Brühl, von mir gerne wegen seiner Beschaulichkeit als das Potsdam von Köln bezeichnet. Im dortigen Mega-Freizeitpark “Phantasialand” gibt es ein anmutiges Show-Theater mit Namen Fantissima, und dort war ich gestern zur Premiere eingeladen. Der Mix aus Soul,… [Weiterlesen…]
Ein trefflich gebratenes Rinderfilet, darauf eine Riesengarnele und dazu eine Keule vom Schwarzfederhuhn, ihrerseits mit Garnele gefüllt, das Ganze umkränzt von lackierten Pfifferlingen und gekrönt von einem Türmchen aus Griesflammerie – darf man das? Koch Nico Kessler-Thönes von der Alten Schlosserei in Engelskirchen meint Ja und nennt es “Komposition”. Ein prima Gericht für alle, die… [Weiterlesen…]
In Wermelskirchen, so ungefähr in der Mitte zwischen Köln und Wuppertal, gibt es eine neue Adresse mit Januskopf: Oben unter dem Namen Spatzenhof flotte Bürgerküche im ehemaligen Waisenhaus mit Stuben wie “Schlafsaal” und “Besenkammer”, unten ein auf Wirkung gestyltes Edel-Restaurant mit Namen Clara von Krüger: Grand-Hotel-Empfang, gelacktes Holz, Kristallleuchter und weiße Handschuhe im Service. Der… [Weiterlesen…]
September 24, 2010
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