Apfelschwein und Havelzander

Posted on 30. April 2010 von

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Food-Editoren bei Preussens / Jahrestagung des FEC in Potsdam

Rot und Schwarz: Dienstältestes, jüngstes Mitglied des FEC im Hotel Voltaire bei Südtiroler Spezialitäten*

Potsdam ist so preussisch, da braucht man gar nicht mehr nach Berlin. Sehnsucht nach der benachbarten deutschen Hauptstadt haben die Food-Editoren jedenfalls nicht verspürt, als sie sich am 25. und 26. April 2010 zum Tagen in Potsdam einfanden und es reizend fanden.

Das beschauliche Städtchen am Wasser, eigentlich ein Anhängsel von Berlin, durch und durch provinziell und doch Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg, ist ein friedlicher Mikrokosmos, wie ihn jede große Stadt vorweisen kann: Gegenbild zur großen und lauten Metropole, die feine kleine Schwester sozusagen. In Potsdam sommerte der Preussen-Adel, von hier aus lenkten die Russen die DDR, und im Potsdam von heute haben Nadja Auermann, Günter Jauch und Wolfgang Joop ihre Villen am See.

Zu Kunst, Klamotten und Kaviar muss man zwar nach wie vor in die Metropole, aber das ist in Blankenese und Starnberg nicht anders. Dafür ist die Stadt, Hochschul- und Filmzentrum von Rang, ein Ausbund von Kultur und Baugeschichte: Die Schloss- und Parkanlagen sind UNESCO-Weltkulturerbe, die Preussenhäuser der Innenstadt allerdings eher Disneyland. Überhaupt ist das Alltagsleben eher einfach gestrickt. Die rund 150.000 Einwohner wählen am liebsten die Linken, 17 Prozent sind Studenten, und die Restaurant-Szene ist eher dünn: Sterne machen gerne einen Bogen um die Havelstadt.

Mehr: http://www.bit.ly/fec2010
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* Dr. Sybil Schlepegrell (Gräfin Schönfeldt) aus Hamburg, von Anfang an dabei, und Sandra Dudler von den Weight Watchers, frisch aufgenommen
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